TSV Seeg e.V.


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Chronik

1961 fing alles an.........

Ein paar sportbegeisterte Frauen kamen überein, sich gemeinsam in Zukunft etwas mehr zu bewegen. Sie gründeten die Sparte "Damenturnen" des TSV Seeg.

Dies waren:

Berta Knittel, Elisabeth Aigster, Lore Faisthammel, Inge Husel, Enny Krehut, Agathe Sailer, Maria Wahl, Emmi Wirth, Irene Höfsäß, Ida Hein, Mariele Hackenberg, Victoria Lipp, Pia Böck, Charlotte Oliew.

Jeden Montagabend trafen sie sich in der damaligen Turnhalle am Sportplatz neben dem Caritasheim. Das Experiment war erfolgreich, immer mehr Frauen auch aus den Nachbargemeinden Lengenwang und Hopferau gesellten sich dazu. Die Teilnehmerzahl wuchs und damit auch das Problem, eine Vorturnerin zu finden, die ein ganzes Abendprogramm gestalten konnte. Schließlich erbarmte sich der sportlich erfahrene Bernhard Knittel, die "Frauschaft" als Vorturner anzuleiten. Es hat scheinbar ganz gut geklappt, obwohl er die Damen nicht gerade zimperlich behandelt hat. Nicht nur Gymnastik wurden betrieben, Bernhard Knittel nahm auch Geräteturnen und ein abschließendes Mannschaftsspiel mit in das Programm auf. Hierzu hatte er eigens kurze Hockeyschläger angefertigt. Schon bald erfreute sich dieses Spiel großer Beliebtheit. Es ging dabei oft richtig zur Sache! Blaue Finger waren nichts Seltenes und mindestens ein ausgeschlagener Zahn ist durch Zeugen verbürgt.

Als aber das Fernsehen im Hause Knittel Einzug hielt und dort Fußballspiele liefen, war der Bernhard immer öfter zeitlich verhindert und übertrug das Amt schließlich ganz an seine Frau Berta. Diese ging es etwas ruhiger an, führte aber das Turnprogramm in vollem Umfange weiter. Zum Schluß blieb immer noch etwas Zeit für ein Zusammensitzen auf der großen Matte, zu dem Rosemarie Landerer öfters eine Tasche voll Eis mitbrachte.

Vorstand der Sparte war zu dieser Zeit Helga Heel, die übrigens in der Vorstandschaft des TSV als einzige Frau ihren Mann stand. Rosi Epple unterstütze Berta Knittel beim Vorturnen. Sie besuchten hierzu Lehrgänge in Kempten und so kam auch die Musik in fertigen Tonkassetten zum Damenturnen.

Anfang der 80er Jahre bot die Sparte mit Aerobic ein damals topaktuelles Angebot vor allem für die jüngeren Jahrgänge an. Die Tochter der Spartenleiterin Christine Heel konnte jeweils am Montag einer schnell wachsenden Zahl von Aerobienen bei flotter Musik und rasantem Tempo zu einem ordentlichen Muskelkater verhelfen. Wie es so geht, Aerobic wurde eine eigene Truppe aber die allermeisten Damenturnerinnen fühlten sich in der altbewährten Gymnastik zuhause.

Im Jubiläumsjahr 1986 erfolgte der Umzug in die Turnhalle des neuen Schulgebäudes. Hier leistete Rosi Epple wahre Pionierarbeit. Über Jahre gesammelte Gymnastikübungen und Musikstücke stellte sie in mühevoller Kleinarbeit zu einem 90-Minuten-Programm zusammen. Schwerpunkte waren insbesondere das Training der Problemzonen des Körpers. Die Seele wurde mit Yoga und gezielten Atemübungen bei Laune gehalten.

Das 25-jährige Juliäum feierte die Sparte mit einem Tag der offenen Turnhallentür. Vor etwa 60 Zuschauern gaben 45 Turnerinnen unter Rosis Anleitung ihr Bestes.

Zu dieser Zeit wurde das Amt des Vorstandes der Sparte auf vier Posten erweitert. Neben Helga Heel als erster Vorstand kamen der zweite Vorstand und Übungsleiterin Rosi Epple, sowie Kassier Berta Knittel neu hinzu. Rosis Programm sprach sich herum, die Mitgliederzahl der Sparte stieg auf über 100 Mitglieder. Schließlich wurde das Damenturnen zum Fernsehknüller: 1989 wurde ein Übungsabend auf Videofilm festgehalten und dann im Gasthof Adler bei der Hösle Bobs gemeinsam angeschaut.

Die Sparte Damenturnen verstand sich aber nicht nur als Gymnastikgruppe sondern fühlte sich auch dem dörflichen Geschehen verpflichtet. So wurde über 10 Jahre die Bewirtung beim Sommerfest mit Kaffee und Kuchen übernommen. Rekord waren einmal 50 selbstgebackene Kuchen, die auch alle vollständig verkauft wurden. Der Erlös kam jeweils der Förderung des Jugensports zu Gute. Traditionell wurde auch zu Weihnachten eine Spende zu Gunsten eines gutes Zweckes erbracht.

Unvergessen bleiben auch die von der Skiabteilung organisierten maskierten Abfahrtsläufe der Damenturnerinnnen am Seeger Berg mit anschließender Einkehr beim Gasthof Adler. Beim Lauf mußten die Abfahrtsläufer an "Tankstellen" auf der Strecke je einen Schnaps zu sich nehmen. Dies förderte sichtlich die Risikobereitschaft für die Reststrecke. Es ist aber nie etwas Ernsthaftes passiert. Auch so manche Faschingsfeier mit einfallsreichen und originellen Darbietungen bleibt in guter Erinnerung.

Rosi Epple, die nach 1990 aus gesundheitlichen Gründen als Vorturnerin kürzer treten mußte fand in Elfriede Mair und Bettina Willer (geb. Heim) zwei tüchtige Nachfolgerinnen. Mit viel Liebe und dem immer wieder durch Lehrgänge aufgefrischtem Fachwissen basteln sie heute immer wieder an neuen Gymnastikprogrammen. Seit 1995 ist auch Anneliese Hackenberg als Vorturnerin dabei.

Eine Schrftführerin gab es übrigens erst seit 1991 mit Annemarie Schnitzler. Daß jedoch genaue Aufzeichnungen aus der Zeit vorher vorhanden sind, verdanken wir Martha Nigg, die das Geschehen liebevoll in Gedichtform festhielt.

1995 bis 2003 übernahm Irmgard Schnatterer den ersten Vorstand der Sparte. Auch in dieser Zeit waren die Turnerfrauen eine sehr aktive Truppe. Es wurden, wie schon früher, schöne Ausflüge unternommen, für Dorfeste Kuchen gebacken, gewandert und natürlich jeden Dienstag fleißig von 20 bis 21 Uhr geturnt. Neu hinzu kam die jährliche Fahrt in ein Thermalbad.

Seit 2003 hat Resi Endraß das Ruder für das Damenturnen in der Hand, unterstützt von Brigitte Fischer als 2. Vorstand, die dieses Amt schon zusammen mit Irmgard Schnatterer ausübte wie auch Angelika Huber als Kassier und Rosmarie Schwetschke als Schriftführerin. Die stattliche Anzahl von über 40 Gymnastikdamen bei den wöchentlichen Übungsabenden in der Turnhalle zeigt, daß alle rundum zufrieden sind. Zusätzlich wurde im Jahr 2003 von Anneliese Hackenberg ein Kurs "Nordic Walking" angeboten. Diese Sportart ist inzwischen fester Bestandteil des Angebotes der Sparte.

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